Batterien zählen zu den wesentlichen Kostentreibern der Elektromobilität. Neben den direkten Kosten schlägt negativ zu Buche, dass Antriebsbatterien bereits nach einem Kapazitätsverlust von 20% bis 30% ausgetauscht werden müssen, um die geforderten Reichweiten auch unter extremen Bedingungen garantieren zu können. Allerdings müssen die gealterten Batterien nicht unbedingt entsorgt werden. Denn die verbleibende Kapazität von 70% bis 80% kann außerhalb der Straßenmobilität für viele Applikationen ausreichend sein, beispielsweise für Freizeitanwendungen, im Sportbootbereich, für „Micro Grid“-Strukturen im Privatbereich oder als kommerzielle Großenergiespeicher zum Ausgleich kurzfristiger Netzlasten. Derartige zusätzliche Wertschöpfungen mit gealterten Traktionsbatterien können sich letztlich positiv auf die Gesamtkostenbetrachtung auswirken.
WORKSHOP „Zweitvermarktung von Batterien“
14. Juni 2012, 10:00 bis ca. 16.30 Uhr
SpreePalais am Dom, Berlin
Nutzen Sie diese Gelegenheit und diskutieren Sie im Expertenkreis Ihre Erfahrungen, Projektideen und Fragestellungen zu Themenfeldern wie zum Beispiel:
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Bisherige WORKSHOPS:
WORKSHOP Fahrzeugintegration von Batteriesystemen