Plug-In-Hybrid als echter Allrounder?

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25. April 2014 | Berlin: Forum ElektroMobilität & Green Mobility Team im Gespräch

Peter Siegert vom Green Mobility Team, der MMD Automobile GmbH, dem deutschen Mitsubishi Importeur, blickte gemeinsam mit Alexander Claus, Leiter des Forum ElektroMobilität e.V., auf dem diesjährigen Forum ElektroMobilität - KONGRESS unter die Motorhaube des Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander (rechts im Bild).

Claus: Herr Siegert, der Plug-in Hybrid Outlander sieht aus wie ein herkömmlicher SUV – welche technischen Eigenschaften machen das Fahrzeug zu etwas Besonderem?

Siegert: Mit diesem Fahrzeug hat Mitsubishi weltweit das erste SUV-Modell geliefert, das gleich 3 Autowelten vereint: die Umweltfreundlichkeit eines Elektrofahrzeugs mit der Reichweite eines konventionell angetriebenen Pkws und der Funktionalität sowie der On- und Offroadfähigkeit eines leistungsstarken Allradlers.

Claus: Schauen wir mal unter die Motorhaube - wie wird der SUV angetrieben?

Siegert: Der Plug-in Hybrid Outlander verfügt über 3 Motoren, davon 2 elektrisch angetrieben. Mitsubishi setzt dabei auf die bereits im Elektropionier Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV) bewährte Antriebstechnologie, kombiniert mit einem Benzinmotor einschließlich einer variablen Ventilsteuerung (MIVEC). Die in der Fahrbatterie gespeicherte Energie – entweder von der heimischen Steckdose, einer öffentlichen Ladestation, einer Schnelladestation oder aus der Rekuperation – erreicht Fahrleistungen auf Benzinerniveau. In puncto Aktionsradius fährt er  dank 827 km Reichweite (Messung gem. EU-Verfahren) ebenfalls auf Augenhöhe.

Claus: Sie haben eben die heimische Steckdose angesprochen. Gibt es Bestrebungen seitens Mitsubishi, auch Ladetechnologien anzubieten, vielleicht sogar mit Blick auf bidirektionales bzw. gesteuertes Laden?

© Raum 11 / Jan Zappner

Siegert: Mit unseren beiden Modellen Electric Vehicle und Plug-in Hybrid Outlander sind wir zurzeit der einzige Hersteller, der in Deutschland bidirektional ladefähige Elektrofahrzeuge in Serie anbietet. Das heißt, der in das Fahrzeug eingespeiste Strom, kann  jederzeit und überall wieder aus dem Fahrzeug entnommen werden, um zum Beispiel in freier Natur die unterschiedlichsten Werkzeuge und elektrischen Geräte zu betreiben. Oder was für Hausbesitzer mit Photovoltaik-Anlagen interessant ist: Mit dem überschüssigen Strom den heutige, moderne Photovoltaik-Anlagen liefern, kann das Fahrzeug betrieben werden und im Bedarfsfall auch als mobiler Pufferspeicher genutzt werden, wenn der Strom wieder in das Hausnetz eingespeist wird. Damit erfüllen sowohl das Electric Vehicle als auch der Plug-in Hybrid Outlander die wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Energiewende.

Claus: Meine erste Probefahrt fand ich spannend; beim Wechsel von dynamischer zur sparsamen Fahrweise spürt man den Wechsel zwischen den verschieden Antrieben kaum. Wie realisieren Sie das?

© Raum 11 / Jan Zappner

Siegert: Je nach Fahrbedingungen und Batterieladezustand wählt die elektronische Antriebssteuerung automatisch den jeweils optimalen Fahrmodus und verbindet auf diese Weise bestmöglichen Komfort und souveräne Fahrleistungen mit höchster Kraftstoffeffizienz. So z.B. im Fahrprogramm „EV Drive Mode“: zwei Elektromotoren treiben die Vorder- und Hinterachse jeweils rein elektrisch an – der Plug-in Hybrid Outlander ist dann ohne jeglichen Benzinverbrauch und lokal CO2-emissionsfrei unterwegs.

Claus: Vielen Dank für das Gespräch.

Der Plug-in Hybrid Outlander wurde am 11.+.12. März auf dem Forum ElektroMobilität – KONGRESS im Bereich der Fahrzeug-Ausstellung präsentiert. Neben dem SUV waren u.a. der CETOS von German E-Cars, der eFlinkster und der Opel Ampera zu „erfahren“.Weitere Informationen zur Jahresfachveranstaltung und zum Innovationsnetzwerk Forum ElektroMobilität e.V. stehen online zur Verfügung.

Bei Fragen zur aktuellen Pressemitteilung, zum Forum ElektroMobilität e.V. oder zu einer möglichen Mitgliedschaft steht folgender Ansprechpartner gern zur Verfügung:

Pressekontakt:
Alexander Claus
Geschäftsstelle Forum ElektroMobilität e.V.
c/o innos - Sperlich GmbH
Schiffbauerdamm 12
10117 Berlin
Tel.:    +49 30 240 474 - 58
Fax:    +49 30 240 474 - 59
E-Mail:    presse@forum-elektromobilitaet.de

Forum ElektroMobilität e.V.

Mit einem ganzheitlichen Systemverständnis von Elektromobilität bündelt der Verein Forum ElektroMobilität e.V. komplementär zur Nationalen Plattform Elektromobilität die relevanten Experten im Bereich Forschung und Entwick¬lung. Im branchenübergreifenden Dialog führt der Verein Akteure aus Forsch¬ung, Wirtschaft und Politik zusammen und legt dabei auch ein besonderes Augenmerk auf den Mittelstand.
Der jährlich stattfindende „Forum ElektroMobilität - KONGRESS “ dokumentiert den aktuellen Stand der Technologien im Zielfeld Elektromobilität. Die Fachveranstaltung mit begleitender Ausstellung bietet eine exklusive Dialogplattform und vernetzt rund 250 Experten und Entscheider.
Der Verein Forum ElektroMobilität e.V. bietet mit technologiespezifischen WORKSHOPs für Mitglieder und Partner die Möglichkeit des direkten Dialogs zwischen relevanten Entwicklungsingenieuren. Hierbei werden Handlungs- und Umsetzungskonzepte entwickelt, bekannte Förderprogramme diskutiert oder Projekte im Technologiefeld Elektromobilität angestoßen.
Darüber hinaus finden im Rahmen der ROADSHOW des Forum ElektroMobilität e.V. regelmäßige Werks-, Labor und Unternehmensführungen statt. Mitglieder und ausgewählte Kooperationspartner profitieren von einem gezielten Leistungs- und Meinungsaustausch direkt am Ort von Entwicklung, Produktion oder Test von Komponenten und Fahrzeugen.

Pressenotiz_KONGRESS_Mitsubishi.pdf
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