Am 3. April 2012 hat die Bundesregierung entschieden, dass folgende Regionen im Rahmen des Programms ,Schaufenster Elektromobilität' gefördert werden:
Die Entscheidung beruht auf den Empfehlungen einer 13-köpfigen Fachjury aus Wissenschaftlern und Fachverbänden, die die 23 Bewerbungen geprüft und bewertet hatte. Als ,Schaufenster' sind diejenigen groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben ausgewählt worden, in denen die innovativsten Elemente der Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem gebündelt und deutlich - auch international - sichtbar gemacht werden.
Der Entscheidung der Bundesregierung schließt sich ein Verfahren zur Prüfung und Bewilligung der in den erfolgreichen Schaufenstern gebündelten Einzelprojekte an. In diesem Verfahren werden auch die jeweiligen Fördervolumina festgelegt. Die Bundesregierung schließt sich dem Votum der Fachjury an, dass kein Schaufenster mit mehr als 50 Millionen Euro Bundesmitteln gefördert werden sollte, um in der Summe eine möglichst große Bandbreite an innovativen Konzepten verwirklichen zu können.
Die ,Schaufenster Elektromobilität' sind eine Maßnahme aus dem Regierungsprogramm Elektromobilität von Mai 2011 - die Bundesregierung greift damit eine Empfehlung der Nationalen Plattform Elektromobilität aus deren 2. Bericht auf. Für das auf drei Jahre angelegte Programm stellt der Bund Fördermittel in Höhe von bis zu 180 Millionen Euro zur Verfügung.
Quelle: BMBF
Das Programm „Schaufenster Elektromobilität“ des Bundes ist eine Ausschreibung zur Initiierung großangelegter Demonstrationsprojekte im Zielfeld Elektromobilität. Ziel des Bundes ist die Schaffung von bis zu fünf großangelegten Projekten zur Erprobung aktuell verfügbarer Technologien. Gefördert werden Kooperationsprojekte mit entsprechender Landes- und Unternehmensbeteiligung unter Berücksichtigung weiterer Vergabekriterien (Details). Insgesamt stehen ca. 180 Mio Euro Bundesfördermittel zur Verfügung – anteilig BMWI 67 Mio Euro, BMVBS 67 Mio Euro, BMU 25 Mio Euro, BMBF 20 Mio Euro.
Die Bewerbungsfrist endete am 16.01.2012 und hat insgesamt 23 fristgerecht eingereichte Bewerbungen hervorgebracht. Diese sind auf der offiziellen Seite der Gemeinsamen Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung zu finden. Darüber hinaus finden Sie nachstehend eine entsprechende Auflistung mit einer kurzen Charakterisierung der jeweiligen Bewerbung, sofern verfügbar.
Die Bundesregierung wird auf der Grundlage der Einschätzung einer Jury aus unabhängigen Experten ihre Entscheidung im März 2012 treffen (Kenntnisstand 14.02.2012). Es ist Absicht der Bundesregierung, die Schaufenster spätestens im Herbst 2012 zu starten.
Mit Blick auf mögliche Änderungs- oder Ergänzungsvorschläge zu nachstehenden Informationen freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
Bewerber: e-mobil BW GmbH Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg und Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH
Bewerber: Bewegungsmittelladen Nürnberg
http://www.bemila.de/
Bewerber: Landkreis Forchheim, vertreten durch Landrat Reinhardt Glauber
Bewerber: Audi AG, BMW AG, E.ON AG, MAN Truck & Bus AG, N-ERGIE AG, Porsche AG, Siemens AG, DREWAG GmbH, Stadtwerke Ingolstadt Netze GmbH, Stadtwerke Leipzig LVB, Stadtwerke München (unterstützt durch die Freistaaten Bayern und Sachsen)
Schwerpunkte:
Bewerber: RED_I_POINT, Dr. Freiberger
Bewerber: SolarWaterWorld AG
Bewerber: Land Berlin und Land Brandenburg (Koordination Berliner Agentur für Elektromobilität eMO)
Schwerpunkte:
Bewerber: ARGE E-LAND i.G. (Kooperationsverbund von 18 Landkreisen)
E-LAND fungiert als Arbeitsgemeinschaft (ARGE) der teilnehmenden 18 Landkreise und als Projektkoordinator, unter dem 6 regionale Cluster operieren.
Schwerpunkte:
Bewerber: Freie Hansestadt Hamburg
Ziel: bis Ende 2015 ein Gesamtfahrzeugaufkommen von bis zu 15.000 elektrisch betriebenen Fahrzeugen (Elektroautos sowie sog. Plug-In-Hybride und Pedelecs) .
Bewerber: Land Hessen (Konsortialführer), Land Rheinland-Pfalz mit Großraum Mainz, Region bayerischer Untermain um Aschaffenburg, Stadt Frankfurt a.M., Stadt Offenbach a.M.
Schwerpunkte:
Bewerber: Open E-Power Team
Bewerber: Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH
Schwerpunkte:
Bewerber: Umweltzentrum Stuhr e.V.
Bewerber: Stadt Lingen (Ems)
Bewerber: Handel, Service, Energieversorgung, Rund um E-Bikes
Bewerber: Projektkonsortium ElektroMobilität NRW
Schwerpunkt: Verbund von 175 Partnern in 50 Projekten zum Thema Elektromobilität entlang der Bahnlinie RE1 von Aachen bis Dortmund.
Bewerber: Kreis Steinfurt, Stadt Rheine, Landkreis Osnabrück, Stadt Osnabrück
Bewerber: Kreis Lippe
Bewerber: Stadt Aachen und RWTH Aachen
Bewerber: Ministerium für Umwelt, Energie und Verkehr des Saarlandes, AGT Group GmbH, DB Fuhrparkservices GmbH, DFKI GmbH, Haber Electro GmbH & Co.KG, Kohl-Gruppe, Landkreis St. Wendel, Peugeot Deutschland GmbH, Scheer Group GmbH, Universität des Saarlandes
Schwerpunkte:
Bewerber: Drees & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH (Verbundkoordinator)
Bewerber: Freistaat Thüringen und Land Sachsen-Anhalt (Koordination Thüringer Energie und GreenTechAgentur)