KONGRESS des Forum ElektroMobilität e.V. etabliert sich als hochkarätige und ganzheitliche Technologieplattform

Am 16. und 17. November 2010 trafen sich 240 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu einem interdisziplinären Technologieaustausch rund um die Elektromobilität. Sowohl Fachvorträge als auch bilaterale Gespräche boten eine ideale Möglichkeit, Synergien und Kooperationspotenziale zu identifizieren und somit die Elektromobilität von morgen maßgeblich voranzutreiben.

Elektromobilität ist mehr als nur die Substitution von Verbrennungsmotoren durch Elektroantriebe. Einen besonderen Mehrwert für unsere Mobilität und Energieversorgung von morgen kann Elektromobilität vielmehr dann leisten, wenn man diese als Gesamtkonzept von der Energieerzeugung über Elektrofahrzeuge bis hin zum Geschäftsmodell betrachtet. Diese Sichtweise unterstützten Fachreferenten auf dem KONGRESS des Forum ElektroMobilität e.V. Am 16. und 17. November 2010 trafen sich 240 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu einem gemeinsamen Informationsaustausch und Technologietransfer rund um die Elektromobilität. Über 24 Referenten schlugen hierbei in sechs Fachsessions eine Brücke von der Netzintegration über Batterietechnologie und Fahrzeugkonzepte bis hin zu Business-Modellen. Neueste Ergebnisse aus der Fraunhofer Systemforschung wurden ebenso vorgestellt wie aktuelle Markterwartungen und Industrieanforderungen von EWE, E.ON, Süd Chemie, Schaeffler, Volkswagen, SIXT oder TÜV Süd.

Unter der Moderation von Prof. Ulrich Buller (Vorstand Fraunhofer-Gesellschaft) skizzierten in einer Podiumsdiskussion Prof. Holger Hanselka (Fraunhofer LBF), Dr. Georg Schütte (Staatssekretär BMBF), Prof. Spath (acatech e.V.), Dr. Bernd Peter Pischetsrieder (Volkswagen AG), Dr. Manfred Wittenstein (WITTENSTEIN AG) und Mark Thielenhaus (Vorstand Sixt Leasing AG) ihre Sicht einer Markteinführung der Elektromobilität. Hierbei wurde u.a. eine breite und nachhaltige Forschungsförderung als Voraussetzung einer erforderlichen Weiterentwicklung der Elektromobilität unterstrichen. Auch müssen die heutigen Produktionsprozesse und Zulieferketten in der Automobilindustrie zügig an die individuellen Anforderungen einer Massenproduktion von Elektrofahrzeugen angepasst werden. Als übergeordnete Herausforderung wurde der Bedarf nach qualifizierten Fachkräften benannt. Ob Wissenschaft, Entwicklung, Produktion, Vertrieb oder Aftersales Services - auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette wird in den nächsten Jahren der Umgang mit Elektromobilität erlernt werden müssen.

Über 15 Aussteller machten mit Ihren Exponaten die Ergebnisse aus den Fachvorträgen greifbar und boten den Teilnehmern exzellente Anknüpfungspunkte für Fachgespräche mit den Experten. Das Fraunhofer Elektro-Versuchsfahrzeug „Frecc0“ fand ebenso große Beachtung wie das Modell der Fraunhofer Elektro-AutoTram, die Elektrofahrzeuge von Volkswagen, DIN oder Lautlos durch Deutschland. Auch Komponenten und Konzepte, wie beispielsweise ein innovativer Radnabenmotor aus der Fraunhofer-Welt oder die Antriebsstränge von WITTENSTEIN und Fräger wurden interdisziplinär diskutiert.

Politisch flankiert wurde der KONGRESS durch Staatssekretär Dr. Schütte (BMBF) und Staatssekretärin Nehring-Venus (Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen der Stadt Berlin). Insgesamt boten sich damit den Teilnehmern kompetente Gesprächspartner zu allen Bereichen der Elektromobilität. Insbesondere die Schnittstellen zwischen den verschiedenen Technologiebereichen der Elektromobilität boten u.a. im Rahmen des Abendprogramms ein breites Kommunikationspotenzial.

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